about Wolf Blum

WOLF.BLUM

Wolf Blum, geb. 1968 in Hamburg, studierte Architektur und Industriedesign in Berlin. Das Diplom für Architektur erhielt er 1997 an der TU Berlin, bei Prof Zillich. Nach Anstellungen in den Architekturbüros Engel und Zillich, léonwohlhage und Carsten Roth gründete er 2011 das Architektur- und Designbüro Wolf.Blum (bis 2017 blumprodukt). 2012 wurde er mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet, 2014 für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland nominiert. Im Rahmen von Architekturwettbewerben konnte Wolf Blum zahlreiche erste Preise verbuchen.

Mission Statement

„Die beste Lösung ist gleichzeitig selbstverständlich und überraschend.“

Was andere sagen...

Deutsches Architektenblatt über Wolf Blum

“Welche gestalterischen Möglichkeiten der historische Kontext von Gebäude und Flugfeld birgt, lässt sich im Dachgeschoss bei der Firma Exozet besichtigen. Die Digitalagentur für „Creative Technologies“ hat sich von dem Berliner Architekten Wolfgang Blum auf 2.000 Quadratmetern ein Büro einrichten lassen, in dem sich die architektonische Qualität des Hauses und die einmalige Weite des Tempelhofer Felds auf beeindruckende Weise ergänzen. Vor den geschosshoch verglasten Fensterfronten erstreckt sich das ehemalige Flugfeld wie eine Savannenlandschaft; innen ist die vormals düstere, verschachtelte Zellenbürostruktur einer offenen, luftigen Raumfolge gewichen. Blum entwickelte seinen Entwurf aus einer ganz pragmatischen Gegenüberstellung des Bestands und der gewünschten Anforderungen. „Es ging darum, eine Lösung für die Widersprüche zu finden“, so der Architekt. Dabei erwies sich ausgerechnet der in solchen Fällen oft gefürchtete Denkmalschutz als ermutigender Partner. Anstatt nur mit Auflagen und Verboten zu kommen, kooperierten die Denkmalpfleger mit dem Bauherrn und dem Architekten von Anfang an und trugen engagiert dazu bei, den Räumen neues Leben einzuhauchen. Historische Details wie Spolien und Wandbilder aus der Zeit, als hier die Alliierten saßen, wurden aufwendig konserviert; Haustechnik und Ausstattung sind jedoch komplett neu. Mit dem Entwurf ist es gelungen, das einmalige Umfeld als Qualität für das Gebäudeinnere zu nutzen und beides – das Haus und das Flugfeld – als Zusammenhang zu begreifen. So gesehen, ist das Exozet-Büro eine Pioniertat.” Cornelia Dörries im DAB/08 2014

Rezension

Wolfgang Blums kleines gelbes Kultobjekt
„Auf die Idee, einen Schuber für ein Notizbuch zu entwickeln, muss man erst einmal kommen. Der Bleistift wird zuerst in den Schuber gesteckt, das nachgeschobene Notizbuch hält ihn an seinem Platz fest. Ein Piktogramm auf der Vorderseite des Schubers weist auf den Bleistift hin.Der Berliner Designer Wolfgang Blum ist 2009 für das Universal-Notizbuch mit dem red dot design award ausgezeichnet worden, mit dem Innovationsgrad, Funktionalität und ökologische Verträglichkeit eines Artikels prämiert werden. Sein „kleines Gelbes“ wurde aus 3200 Einsendungen ausgewählt. Über das Preis-Leistungs-Verhältnis der 128 karierten Seiten in Gelb könnte man streiten. Reclam-Hefte, ob als Schul-Pflicht-Lektüre oder noch unbeschrieben, sind einfach Kult. Welches unbeschriebene Blatt kann schon mit einer eigenen ISBN aufwarten?” Amazon Rezension Von Buchdoktor und Family – Hall of Fame Top 500 Zezensent

Wolf Blum im Reclam-Interview zum Thema Kunst und Digitale Welt...

…anlässlich eines mehrjährigen
Universal-Notizbuch-Kunstprojektes des Künstlers Alfred Bast.

Reclam:

Überrascht es Sie als Designer des Notizbuchs, dass es Trägermedium eines Kunstprojekts wird?

Wolf.Blum:

Die Antwort findet sich schon im Titel.
Das Notizbuch ist universal.
Es ist genau das, was sein Besitzer daraus macht.
Alfred Bast zeichnet eine Quitte in ein Notizbuch,
fotografiert das Notizbuch an seinem Arbeitsplatz,
fügt diese Bilder in einem E-Book zusammen.
Reclam ist der Verlag der Klassiker. Vielleicht erinnert mich diese Arbeit deswegen
an Magrittes kongeniale Bildunterschrift „Ceci n‘est pas une pipe“,
die er der naturalistischen Darstellung einer Pfeife hinzufügte.

Also:
Das ist keine Quitte,
das ist nicht die Zeichnung einer Quitte,
das ist nicht die fotografierte Zeichnung einer Quitte,
das ist nicht die, in ein E-Book gestellte, fotografierte Zeichnung einer Quitte.
Das ist jedes Mal ein neues Stück Kunst.

Reclam:

Was bedeutet es Ihrer Ansicht nach in unserer mediengeprägten Welt, ein Notizbuch so zu nutzen wie in diesem Projekt?

Wolf.Blum:

Stift und Papier, das ist überspitzt gesagt, das Gegenteil von copy and paste.
Wer schreibt und zeichnet durchdringt die Dinge.
Wer sich durch die Welt der Medien bewegt, umkreist sie vielleicht.
Ich glaube, dass aus beiden, im Wechsel angewandt, der größtmögliche Nutzen resultiert.
Vielleicht ist es deswegen so spannend, zu beobachten,
wie sich die digitale und die analoge Welt einander annähern.

…anlässlich eines mehrjährigen
Universal-Notizbuch-Kunstprojektes des Künstlers Alfred Bast.

Reclam:

Überrascht es Sie als Designer des Notizbuchs, dass es Trägermedium eines Kunstprojekts wird?

Wolf.Blum:

Die Antwort findet sich schon im Titel.
Das Notizbuch ist universal.
Es ist genau das, was sein Besitzer daraus macht.
Alfred Bast zeichnet eine Quitte in ein Notizbuch,
fotografiert das Notizbuch an seinem Arbeitsplatz,
fügt diese Bilder in einem E-Book zusammen.
Reclam ist der Verlag der Klassiker. Vielleicht erinnert mich diese Arbeit deswegen
an Magrittes kongeniale Bildunterschrift „Ceci n‘est pas une pipe“,
die er der naturalistischen Darstellung einer Pfeife hinzufügte.

Also:
Das ist keine Quitte,
das ist nicht die Zeichnung einer Quitte,
das ist nicht die fotografierte Zeichnung einer Quitte,
das ist nicht die, in ein E-Book gestellte, fotografierte Zeichnung einer Quitte.
Das ist jedes Mal ein neues Stück Kunst.

Reclam:

Was bedeutet es Ihrer Ansicht nach in unserer mediengeprägten Welt, ein Notizbuch so zu nutzen wie in diesem Projekt?

Wolf.Blum:

Stift und Papier, das ist überspitzt gesagt, das Gegenteil von copy and paste.
Wer schreibt und zeichnet durchdringt die Dinge.
Wer sich durch die Welt der Medien bewegt, umkreist sie vielleicht.
Ich glaube, dass aus beiden, im Wechsel angewandt, der größtmögliche Nutzen resultiert.
Vielleicht ist es deswegen so spannend, zu beobachten,
wie sich die digitale und die analoge Welt einander annähern.

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